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Drei Fragen an: Carlos Lorente, Geschäftsführer Style Scouts – Graffiti Academy

Seit Jahren hat die Creativeworld die Themen Graffiti und Street Art im Fokus und startet mit einem Konzeptareal in eine neue Runde. Hier dreht sich 2020 unter dem Motto Urban Art goes Education alles um die Bildung. Hier bekommen Fachhändler die Möglichkeit, sich über Materialien und Techniken, Mal-Untergründe und Handelspartner weiterzubilden.

Herr Lorente für wen wird das Konzeptareal Urban Art Lab: Education konzipiert?

Carlos Lorente, Geschäftsführer Style Scouts, Graffiti Academy auf der Creativeworld
Carlos Lorente, Geschäftsführer Style Scouts, Graffiti Academy

Carlos Lorente: „Wir wollen den Fachhandel ansprechen und für das Thema Graffiti und Urban Art begeistern. Wir werden Materialien und Techniken vorstellen und wollen die Vielfalt zeigen, die die urbane Kunst bietet. So kann Urban Art sowohl für den Fine Art Handel funktionieren, wo vor allem Marker präsentiert werden, als auch für den klassischen Hobby- und Bastelladen mit Sprühdosen. Dabei ist uns natürlich bewusst, dass der klassische Fachhändler nicht viel Platz zur Verfügung hat. Wir zeigen, wie man dennoch eine attraktive und ansprechende Vielfalt an Produkten präsentieren kann.“

Was ist für den Fachhandel wichtig?

Carlos Lorente: „Der Fachhandel muss seine Kunden gut kennen und kompetent beraten können. Der Händler soll seinen Kunden neue Ideen liefern und ihn inspirieren. So schließen sich klassische Techniken wie Aquarellmalerei und Graffiti Art nicht gegenseitig aus. Nur braucht der Kunde einen Berater an seiner Seite, der ihm die Mixed Media Optionen vorstellt und ihm die passenden Produkte und Materialien anbieten kann.

Ich stelle mir vor, dass wir die Fachhändler in zwei Bereichen beraten: Einmal zum Thema Education Events für die eigenen Mitarbeiter und  zum anderen geben wir Tipps, wie Urban Art Sessions für die Kunden realisiert werden können.“

Carlos Lorente, Geschäftsführer Style Scouts, Graffiti Academy beim Konzeptareal Urban Art Lab auf der Creativeworld

Wie kann das auf der Messe aussehen?

Carlos Lorente: „Ich sehe verschiedene Bereiche. Wir werden eher klassisches Graffiti zeigen, aber auch Kalligrafie. Wir stellen verschiedene Malgründe vor und präsentieren die vielfältigen Möglichkeiten im Umgang und Einsatz von wasserbasierten Sprühdosen.

Uns ist natürlich bewusst, dass für den Fachhandel spezielle Lösungen nötig sind. Die räumliche Begrenzung der Ladenflächen bedeutet weniger Flexibilität. Doch nur ein Produkt-Display in den Laden zu stellen, reicht eben auch nicht. Deshalb stellen wir dem Handel verschiedene Variationen vor, wie Interaktionsräume geschaffen werden können. Um Kunden für das Thema Urban Art und Graffiti zu begeistern muss es Flächen zum Ausprobieren geben und die Vielseitigkeit des Materials unter Beweis gestellt werden. Dafür ist wiederum geschultes Personal wichtig, das Inspiration liefert und sowohl Anfänger, als auch erfahrene Künstler fundiert beraten kann.“

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