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Statements zur Creativeworld 2012

Verbands-Statement zur Creativeworld 2012:


Manfred Pulst, Vorsitzender des Verbandes Hobby-Kreativ e.V.

„Hier in Frankfurt am Main auf der Creativeworld habe ich an allen Tagen ein „volles Haus“ angetroffen. In dieser Form und diesem Umfang habe ich das noch nicht erlebt. Die Ordertätigkeit ist etwa gleichbleibend wie in 2011. Der Grund dafür ist, dass viele Firmen mehr über Warenwirtschaftssysteme aufgestellt sind und die Bestellungen und Orders im Nachmessegeschäft abgewickelt werden. Hierbei prognostiziere ich allerdings sehr starke Umsätze. In diesem Jahr konnte eine sehr große Besucherfrequenz festgestellt werden, diese ist aber auch gepaart mit großer Qualität der Besucher. Zusätzlich sind mehr Besucher aus Deutschland da, als im Vorjahr. Der Verbund der drei Messen und die sich daraus ergebenden Synergien sind sehr wichtig. Auf allen drei Messen sind interessante Zusatzsortimente im Angebot. Der Wandel im Handel hält an: Das reguläre Ladengeschäft nimmt ab, neue Möglichkeiten mit Online- und Versandhandel nehmen stark zu. Dies ist allerdings nicht negativ zu beurteilen, sondern eröffnet neue Möglichkeiten des Nebengeschäfts beispielsweise über die Internet-Plattform. Die Ansprüche der Kunden sind stark gewachsen, worauf sich die Hersteller eingestallt haben: Anspruchsvolle und qualitativ hochwertige Produkte für anspruchsvollere Verbraucher. Mein Fazit lautet: Die Creativeworld ist für Kreativbranche unverzichtbar und der Pflichttermin.“ 

Aussteller-Statements zur Creativeworld 2012:


Fleur Meurer-van Heek, Global Project Manager, ColArt Fine Art & Graphics, GB-Harrow, Middlesex:

„Die Besucher sind sehr offen für Neuheiten und wir freuen uns, dass alle großen Kunden vor Ort sind und wir hier gut zu tun haben. Der Markt ist sehr stabil und von einer Krise ist nichts zu spüren. Die Creativeworld ist die Messe für Fine Arts in der Welt.“


Wolfgang Müller, Geschäftsführer, Kreul GmbH & Co. KG, D-Hallerndorf:
„Die Besucherfrequenz, auch die der internationalen Kunden, ist noch höher als im vergangenen Jahr. Eine Finanzkrise macht sich im Kreativbereich nicht bemerkbar. Die Stimmung im Handel wirkt auf uns euphorisch bis entspannt. Die Verbraucher sind bereit, hochwertig einzukaufen. Ein „Made in Germany“ wird wieder zu einem überzeugenden Verkaufsargument.“


Kirsten Rohde, Leitung Marketing und Einkauf Kreativfarben, Marabu GmbH & Co. KG, D-Bietigheim-Bissingen:

„Die Creativeworld stellt sich für uns in 2012 als eine von mehreren Chancen dar, unsere Marke Marabu bestmöglich zu präsentieren. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe und haben deutlich stärker als im letzten Jahr Kontakt zu internationalen Kunden, insbesondere aus dem osteuropäischen Markt. Neben dem Ausbau unseres Exportgeschäfts streben wir ein professionelles, endverbraucherorientiertes Online-Marketing an, das auch neue Kunden erstmalig zum kreativen Gestalten führen soll. Die Bereitschaft hochwertig einzukaufen ist durchaus vorhanden. Insbesondere für „sichere Farben“ oder Produkte mit Gütesiegel sind die Konsumenten bereit, Geld zu investieren. Ein Trend ist eindeutig im Bereich zunehmender Individualisierung und dem Wunsch, diese zum Ausdruck zu bringen, zu sehen.“


Stephan Rayher, Geschäftsführer Rayher Hobby GmbH, D-Laupheim:
„Die Frage nach der Zielgruppe ist immer auch eine Frage dessen, wo man die Kunden abholt. Angesichts der heutigen Berufstätigkeit der Frauen hat sich der Markt im Gegensatz zu früher stark verändert. Mit dem 1. Preis des Creative Impulse Awards, in der Kategorie „Komplettset des Jahres“ für die Produktlinie „kids club“ fühlen wir uns in unserer Wahrnehmung bestätigt, mit den Bastelpackungen kreative Fertiglösungen zu bieten.

Der Konsument ist grundsätzlich bereit, hochwertig einzukaufen. Von entscheidender Bedeutung ist hier aber das Ambiente beim Kauferlebnis. Wichtig ist deswegen, dass die Fachhändler sich professionell aufstellen.“


Carsten Markus, Marketingleiter, Rico Design GmbH & Co. KG, D-Brakel:
„Der Messeverlauf war bisher zufriedenstellend. Die Durchmischung des nationalen und internationalen Publikums war positiv, der Export hatte gut zu tun. Die Creativeworld ist nach wie vor die wichtigste Weltleitmesse, sowohl im Sinne des Verkaufens als auch im Sinne des Informierens. Es ist interessant zu sehen, was der Mitbewerber macht und wie es „in anderen Küchen aussieht“. Der Endverbraucher ist grundsätzlich bereit für Qualität zu bezahlen, selbstverständlich hat diese Bereitschaft aber auch Grenzen. Hochwertige Produkte mit Gütesiegeln verkaufen sich zunehmend gut. Ein gutes Gewissen und das Thema Nachhaltigkeit ist den Endverbrauchern etwas wert. Wichtig ist, dass diese Themen auch gut kommuniziert werden.“


Nils Knappe, Geschäftsführer, H. Schmincke & Co. GmbH & Co. KG, D-Erkrath:
„Wir sind absolut zufrieden mit dem Verlauf der Messe. Die Stimmung ist bei allen super. Wir haben kein einziges „Nörgelgespräch“ geführt, keine Abwehrhaltungen gespürt, sondern ausschließlich ein pro-aktives Verhalten der Händler, für die die Finanzkrise keine Rolle spielt. Die Endverbraucher sind auch nach wie vor eindeutig bereit, hochwertige Produkte, also z.B. Farben im Premiumbereich, einzukaufen. Schon in den ersten beiden Tagen war die Frequenz der Besucher bei uns am Stand - aber auch allgemein hier in der Halle - höher als im letzten Jahr. Die nationale und internationale Zugehörigkeit der Besucher liegt bei ca. 85 Prozent ausländischen und 15 Prozent deutschen Kunden, die Exportrate steigt also weiter. Besucher insbesondere aus den USA und Australien nutzen, im Gegensatz zu früher, zunehmend den jährlichen Rhythmus der Creativeword für jährliche Besuche.“


Britta Olsen, Leiterin Marketing International, Staedtler GmbH & Co. KG, D-Nürnberg:
„Wir sind mit dem bisherigen Messerverlauf zufrieden. Die Stimmungslage bei den Besuchern ist, wenn man eine Momentaufnahme nach zwei Tagen nimmt, grundsätzlich gut und optimistisch entspannt. Die Preisentwicklung ist stabil. Ein „Made in Germany“ ist vor dem Hintergrund des zumindest in Deutschland stärker werdenden Umwelt- und Gesundheitsbewusstseins ein starkes Verkaufsargument. Da wirkt es sich gut aus, dass mehr als 80 Prozent unserer Produkte in Deutschland hergestellt werden. Die Konsumenten zeigen ganz klar die Bereitschaft, Qualität zu kaufen. Der Trend zur Individualität hält nach wie vor ganz klar an und wird sich noch verstärken.“

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